ZITAT DES MONATS:

 

'Weiß der Himmel, was wir hier suchen', hat er letztes Mal gesagt.
Ich habe gesagt:'Du Abstand und ich Nähe.'
Mehr sagen wir dann auch eigentlich nicht.'
                                                                                                                            Julia Jessen, Alles wird hell

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Lesetipp von Inke Hees:

 

DU BRINGST DEN TOD.

DU WEISST ES NUR NOCH NICHT.

Melanie Raabe, Der Schatten: Ihr drittes- und meiner Meinung nach- ihr bisher bestes Buch!

'Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Mit gutem Grund. Und aus freien Stücken.'

Als Norah frisch in Wien eingetroffen ist, wird ihr dies von einer unheimlichen Bettlerin auf offener Straße prophezeit. Natürlich ist sie der felsenfesten Überzeugung, dass dies niemals wahr werden kann, aber dann geschehen seltsame Dinge... die Ereignisse um sie herum entwickeln sich zunehmend in genau diese Richtung... Kann sie wirklich einen Menschen töten?

Wir als Leser fiebern mit: ist alles nur Einbildung ? Ist Norah gar schizophren? Oder ist sie einem ungesühnten Verbrechen auf der Spur?

Raabe wirft viele Köder aus- manche tragen zur Auflösung des Rätsels bei, manche weniger... es gibt einige falsche Fährten und diverse Überraschungsmomente--- ich wünsche viel Spaß bei den schlaflosen Nächten!

 

 

 

...und noch ein Krimitipp!

Neuauflagen älterer Titel sind hin und wieder fragwürdig, in diesem Fall jedoch bin ich sehr froh, dass die Reihe um Commissaris Bruno van Leeuwen von Claus Cornelius Fischer zu neuem Leben erwacht ist.

Liegt es am Vornamen des Ermittlers ;)?  Der Amsterdamer Kripobeamte ist mir sofort ans Herz gewachsen, und dass, obwohl er auch gerne mal ausrastet und seinen geplagten Kollegen gegenüber ungerecht ist.

Der Titel des ersten Bandes 'Commissaris van Leeuwen und die verlorene Frau' deutet die Hintergründe zu diesem Verhalten bereits an. Ohne zuviel verraten zu wollen, spielt Brunos Liebe zu seiner Frau Simone und ihre aktuelle Situation eine sehr zentrale Rolle in dieser Krimireihe. Dies hat mich so gefsselt, dass ich mir (entgegen meiner sonstigen Lesegewohnheiten, die ja diversen beruflichen Anforderungen gerecht werden sollten ;) sofort und unverzüglich noch spätabends den 2. Band aus dem Regal geholt habe (die Vorteile als Buchhändlerin darf man ja dann auch mal schamlos ausnutzen ;)

Auch dieser (...und die Händler des Bösen') hat mich nicht enttäuscht! Wann kommt Teil 4? Ach, erst im März--- HILFE!!!

 

 

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Lesetipp von Nadine Schulte:

Überbevölkerung und Klimawandel haben das Leben in den meisten Gebieten  fast unmöglich gemacht- nur im Norden gibt es noch genügend Wasser.

Die 14jährige Mhairi ist auf der Flucht vor Krieg, Soldaten, Hitze & Angst. Komplett auf sich allein gestellt, ist ihre einzige Hoffnung rechtzeitig ihr Geburtsland Schottland zu erreichen.

„(…)Heimat wirklich nicht nur ein Ort ist. Es sind die Menschen, die du liebst. Die Menschen, die du nicht verlieren willst.“

Schonungslos, ergreifend- ein Buch, das nachhallt und nachdenklich macht.

Unbedingt lesen!

 

 

 

Als würde es nicht reichn, ein nervige große Schwester zu haben, jetzt muss Fionn auch noch den Sommer bei seinem Großvater auf der kleinen, irischen Insel Arranmore verbringen.

 

Doch die Insel verbirgt ein dunkles Geheimnis  und Fionn steckt plötzlich mittendrin in einem alten Streit unter Zauberern.

 

Lasst euch mitreißem von diesem stürmischen Inselabenteuer, voller Magie und düsterer Geheimnisse!

 

Perfekter Lesestoff ab 10 Jahren.

 

 

 

 

 
 

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Lesetipp von Cristina Möller :

 

Der 12-jährige Lorenzo kommt 1942 nach Siena. Hier soll er bei seinem Großvater und seiner Tante wohnen, bis der Krieg zu Ende ist. Der jüdische Junge Daniele wird sein bester Freund. Als die Deutschen einmarschieren, rettet Lorenzo ihn in letzter Minute und versteckt Daniele acht Monate bei sich zu Hause auf dem Dachboden. Keiner weiß davon, denn das könnte dem Mitwisser zum Verhängnis werden.

Eine ergreifende Geschichte über Mut und Freundschaften.

Unbedingt lesen!

 

 

 

Sussex 1956. Ivy, jung, unverheiratet und schwanger wird von ihrem Stiefvater in ein Mutter-Kind-Heim abgeschoben. Sie wird diesen Ort nie wieder verlassen. Die Mädchen, die das gleiche Schicksal teilen wie Ivy müssen im Kloster schwere Arbeit leisten und für ihre Schande büßen. 50 Jahre später findet Samantha bei ihrer Großmutter Briefe von Ivy, in denen sie um Hilfe bittet.

 

Obwohl die Geschichte fiktiv ist, beruht sie auf tatsächliche Begebenheiten, die noch nicht so lange her sind.

 

Sehr berührend und ergreifend!